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Archive for Januar 2009

Heute, Montag, 26.01.2009 um 17 Uhr wird auf motorFM (in Berlin UKW 100,6 MHz), auch via LIVEstream: www.motorfm.de zu hören, ein Interview mit Jörg Petzold zur TransitionTownX´Hain geführt.

Reinhören & allen Interessierten mitteilen!

Ansonsten treffen wir uns wie gehabt heute abend
ab 19.30 Uhr WeltKüche &
ab ca 20 Uhr Organisieren unserer Kommunikationsstrukturen
sowie weitere Besprechungen der versch. AGs!

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Paul Nellen ist mehr oder weniger weit und breit der einzige deutsche Journalist, der sich bis heute intensiver mit dem Thema Peak Oil beschäftigt hat. In seinen Radiofeatures Spurwechsel – Vor dem Übergang in die Nach-Erdölzeit (DLF 2006) und Out of Oil (WDR 2007) hat er die Stimmen führender – deutscher wie internationaler – Vertreter der Peak-Oil-Community einem größerem Publikum vorgestellt und sich intensiv mit den Lösungsansätzen beschäftigt, die in einzelnen US-Gemeinden vor Ort verfolgt werden.

Am 21. Januar 2009 hat Paul Nellen im Rahmen des Studium Generale „Peak Oil: Wege in die postfossile Gesellschaft“ an der Uni Tübingen einen Vortrag mit dem Titel „Übertragbarkeit amerikanischer und britischer Strategien auf deutsche Verhältnisse“ gehalten, in dem auch die Transition Towns eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich daher besonders, dass Paul uns den Text dieses Vortrags für den deutschen Transition-Blog zur Verfügung gestellt hat.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Prof. Kinder, lieber Herr Dr. Haus!

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich meinen Vortrag für Sie, wie es sich für einen Journalisten gehört, so aktuell wie möglich beginnen und zugleich mit dem genius loci der Stadt Tübingen verbinden könnte, in der ich selbst vor 40 Jahren mein Politik- und Philosophiestudium begann. Am Tage eins nach der Inauguration von Barack Obama als Präsident der USA kann hier eigentlich nur ein Begriff als Schlüsselwort meines Vortrages dienen. Das Wort ist für mich am meisten sowohl mit meinem Thema als auch mit Tübingen und – angesichts der aktuellen Weltsituation – mit der durch Obama verkörperten Aufbruchstimmung in den USA verbunden. Ich meine natürlich das beflügelnde Wort „Hoffnung“ oder, wie es jetzt ausgesprochen wird: „Hope“, dem der Philosoph Ernst Bloch, der hier in Tübingen lebte und lehrte – einer meiner Lehrer damals – den größten Teil seines Denkens und Schreibens widmete. So, wie wir gestern Barack Obama vor dem Weißen Haus und die vielen Hunderttausend jubelnden Menschen gesehen haben, glaube ich, mit einer Anrufung an die Hoffnung auch mein eigenes Thema inaugurieren zu dürfen. Ich möchte Sie mitnehmen auf eine Reise in die USA und nach Großbritannien, von wo, wie ich finde, wegweisende und optimistisch stimmende Impulse herüberkommen, die sich hierzulande einem weit verbreiteten Katastrophismus und einer merkwürdigen Apathie gegenüber dem Peak-Oil-Problem entgegensetzen lassen. Und wir wollen fragen, ob diese Impulse auch in unserem Land aufzugreifen sind und warum dies eigentlich kaum geschieht. (mehr …)

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Am kommenden Donnerstag, 22. Januar 09 ab 17 Uhr werden Silke (Dachgärten für Alle) & Jörg (u.a. fleißiger Protokollant) zu Gast bei RADIO F`HAIN sein!

Wir werden ein Interview zur TransitionTownF´hain führen!

Bitte schaltet ein, bzw. macht Interessierte auf die Sendung aufmerksam!

RADIO F`HAIN
immer Do. & Fr. 17-18 Uhr
in Berlin auf UKW 97,2 MHz oder
weltweit: http://www.studioansage.de
oder http://www.okb.de

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Das ist so gut, dass ich es schnell übersetzt habe: eine Umarbeitung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von Dr. Susan Krumdieck, Associate Professor an der neuseeländischen Canterbury University. Susan Krumdieck leitet das dortige Advanced Energy & Material Systems Laboratory und befasst sich in vielerlei Hinsicht wissenschaftlich mit den Fragen, die für die Transition-Bewegung wichtig sind. Außerdem ist sie im Beirat der ASPO Neuseeland und mit der neuseeländischen Transition-Bewegung vernetzt, insbesondere mit Transition Oamaru.

Bei der Übersetzung habe ich mich an die im 5. Juli 1776 in Philadelphia erschienene deutsche Version gehalten, was den Sound ein wenig altertümlich macht, aber Susan zufolge ist das genau das, was sie möchte:

Wenn es im Lauf menschlicher Begebenheiten für ein Gemeinwesen nötig wird, die wirtschaftlichen Bande, wodurch es mit anderen verknüpft gewesen, zu trennen, und unter den Mächten der Erden eine abgesonderte und gleiche Stelle einzunehmen, wozu selbiges die Gesetze der Natur und des Gottes der Natur berechtigen, so erfordern Anstand und Achtung für die Meinungen des menschlichen Geschlechts, dass es die Ursachen anzeige, wodurch es zur Trennung getrieben wird.

Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit, das Bestreben nach Glückseligkeit, eine wohlbehaltene natürliche Umwelt und Nachwachsungsfähigkeit. (mehr …)

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Eine entsprechende Mail ist schon herumgegangen, für alle, die nicht im Verteiler sind, nochmal die Ankündigung:

…nachdem der Testbetrieb jetzt bereits einige Monate läuft, freuen wir uns nun, im neuen Jahr den offiziellen Start unseres neuen Informationsportals www.oelschock.de bekannt geben zu können, das Meldungen, Grundlageninformationen und Meinungen zum Thema Peak Oil/Hubbert-Maximum und damit verbundenen Bereichen wie Erneuerbare Energien, Wirtschaft, Landwirtschaft, Zukunftstechnologien und nachhaltige Lösungen vereint. (mehr …)

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Allen Transition-Interessierten ans Herz legen möchte ich den gerade auf SPON veröffentlichten Essay von Harald Welzer (Blindflug durch die Welt), dessen Schlusssätze auch aus dem Abschnitt des Energiewendehandbuchs, der sich mit der Wichtigkeit von Zukunftsvisionen beschäftigt, stammen könnten:

Gerade in der Krise zeigt sich, wie fatal es sich auswirkt, wenn ein politisches Gemeinwesen keiner Idee folgt, was es eigentlich sein will. Gesellschaften, die die Erfüllung von Sinnbedürfnissen ausschließlich über Konsum befriedigen, haben in dem Augenblick, in dem mit einer funktionierenden Wirtschaft auch die Möglichkeit wegbricht, Identität, Sinn und Glücksgefühle zu kaufen, kein Netz, das ihren Fall aufhalten würde.

Genau an dieser Stelle liegt er, der kulturelle „tipping point“, und genau deshalb wird man nichts lösen können, wenn man sich die Frage nicht zumutet, wie man denn eigentlich in 10, 15, 20 Jahren leben möchte und was man dafür zu tun bereit wäre. Der Umbau einer Kultur, die von der irrigen Annahme ausgeht, man könne weitermachen wie bisher, ist freilich eine Aufgabe, die nur ein politisches Gemeinwesen lösen kann, das sich als solches versteht. Da trifft es sich, dass die Experten im Augenblick keinen Plan haben. Vielleicht markiert ihr Blindflug ja den Beginn einer Renaissance des Politischen.

Und es wäre schön, wenn die Transition-Idee auch in Deutschland einen wichtigen Beitrag zu dieser Renaissance leisten könnte.

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Während des Vortrags in Oldenburg tauchte die Frage auf, inwieweit sich eigentlich der Ansatz der Transition Towns von bereits in Deutschland verbreiteten Ideen wie etwa den „Bioenergiedörfern“ (vor allem dem Vorzeigeprojekt Jühnde) unterscheidet, die ja auch eine „Energiewende“ anstreben. Diese Frage ist wohl von allgemeinem Interesse, und sie lässt sich leicht beantworten. (mehr …)

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