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Transition Towns – frischer Wind für die Nachhaltigkeit

Ich schreibe diese Zeilen im Frühjahr 2008. Der Rohölpreis erklimmt täglich neue historische Höchststände, Kupferdiebstahl ist zum Massendelikt geworden, und beim Klimawandel streiten sich die Wissenschaftler hauptsächlich darüber, ob nur die weltweiten Fischbestände zusammenbrechen oder gleich ganz Europa zur Wüste wird und die Überlebenden der Katastrophe nördlich des Polarkreises neue Siedlungsgründe finden werden. Die Aussichten sind, gelinde gesagt, nicht erfreulich.

Angesichts zunehmender Rohstofferschöpfung und drohender Klimakapriolen kann man den Zustand der 1992 in Rio initiierten weltweiten Bewegung für eine nachhaltige Entwicklung nur als Katastrophe bezeichnen. Die „Lokale Agenda 21“-Initiativen dümpeln vor sich hin oder sind bereits sanft entschlafen, der ganze Komplex aus UNO-Konferenzen, wohlklingenden Absichtserklärungen von Regierungen oder Verwaltungsbehörden und gutgemeinten Vor-Ort-Aktionen hat sich als mehr oder weniger wirkungslos erwiesen. Gegenwärtig wird nicht am berühmten „Umbau der Industriegesellschaft“ gearbeitet, sondern an Plänen für neue Kohle- oder Kernkraftwerke, und der bereits eingetretene Mangel an Erdöl soll dadurch behoben werden, dass man im Norden Kanadas mit enormen Folgeschäden für Mensch und Natur Ölsande zu Treibstoff verarbeitet. Die Wachstumsideologie herrscht so unangefochten wie eh und je.

In dieser Situation tut es gut, frischen Wind zu spüren, der aus Großbritannien kommt. Unter dem Banner des „Transition Town Movement“ sind dort in den letzten drei Jahren in mittlerweile 30 Kommunen und Regionen lokale Graswurzel-Initiativen entstanden, die nicht mehr länger auf Politik und Verwaltung warten wollen, um die „Autonomie und Widerstandsfähigkeit“ ihres Wohnorts im Hinblick auf die Folgen des Ölfördermaximums zu stärken und ihren „Kohlenstoff-Fußabdruck zu verkleinern“. Spiritus rector der Bewegung ist der Permakultur-Lehrer Rob Hopkins, dessen Blog transitionculture.org zusammen mit dem Transition Wiki die grundlegenden Informationen zu diesem Projekt enthält. Hoskins entwickelte die Grundzüge seiner Ideen während einer Tätigkeit am Kinsale Further Education College in Irland zusammen mit seinen Studenten. Grundlage ist eine Übertragung der Permakultur-Gestaltungspinzipien auf die Stadtplanung: Wie kann man eine Kommune so organisieren, dass sie so effizient, energiesparend und ausfallsicher funktioniert wie ein natürliches Ökosystem und ihre Bewohner trotzdem ein zufriedenes Leben führen können, ohne Mangel zu leiden? Zu den im „Transition Town Movement“ entwickelten Antworten gehören viele Vorstellungen, die einem bekannt vorkommen: lokales Wirtschaften, lokale Ernährung, lokale Energieversorgung oder die Förderung der Selbstversorgung, aber eine wichtige Rolle spielen auch die Stärkung des lokalen Kultur samt Zusammengehörigkeitsgefühl der Bürger und Lokalpatriotismus und die Reaktivierung alter Kulturtechniken, die für unsere Großeltern noch selbstverständlich waren. Trotzdem wollen die „Transition Towns“ nicht zurück in eine „gute alte Zeit“, die es nie gegeben hat, sondern sind offen für neue Ideen und neue Technologien, was sich besonders deutlich an der selbstverständlichen und umfassenden Nutzung des Internets zeigt.

Die folgenden Übersetzungen einiger der grundlegenden Dokumente des „Transition Town Movement“ sind ein Versuch, diese Ideen im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Während ich dies schreibe, nehmen einige Sustainability Educators aus Deutschland an einer Transition-Schulung in Totnes teil, ihre Abenteuer kann man auf Sound of Sirens verfolgen.

Ein Wort zum Vokabular: Eine „Transition Town“ ist sinngemäß „eine Stadt, die den Übergang zu einer Zukunft mit weniger Energie in Angriff genommen hat“. Da es hierfür keine wirklich prägnante deutsche Entsprechung gibt, hätte sich die Beibehaltung als Anglizismus angeboten, aber zu den Grundprinzipien der Bewegung gehört es ja, dass der Erfahrungsschatz der älteren Mitbürger eine wichtige Rolle spielt, und in dieser Hinsicht dürfte ein allzu ausgiebiger Gebrauch von Anglizismen nicht auf fruchtbaren Boden fallen. Ich habe mich daher dafür entschieden, den bereits eingeführten Begriff „Energiewende“ zu verwenden, eine „Transition Town“ ist also eine „Energiewendestadt“, ein „Energy Descent Action Plan“ ein „Energiewende-Aktionsplan“ usw. Das hat natürlich nur provisorischen Charakter – sollte die Bewegung im deutschsprachigen Raum Fuß fassen, wird sich eine angemessene und allgemein akzeptierte Bezeichnung von selbst finden.

Eine Energiewendestadt ist ein Gemeinwesen, dass seine ureigensten latenten Begabungen freisetzt, um dem Ölfördermaximum und dem Klimawandel Paroli zu bieten und Antworten auf die folgende entscheidende Frage zu finden:

„Wie können wir angesichts all jener Umstände, die einen Einfluss auf die Erhaltung und das Gedeihen unseres Gemeinwesens haben, unsere Widerstandsfähigkeit und lokale Autonomie bezüglich der Auswirkungen des Ölfördermaximums so hoch wie möglich machen und gleichzeitig eine drastische Reduzierung unserer Kohlendioxidemissionen erreichen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern?“

Die aus dieser Frage entstehende Spanne von koordinierten Projekten in allen Lebensbereichen führt zu einem gemeinsam ausgearbeiteten Energiewende-Aktionsplan.

Das Gemeinwesen ist sich außerdem der folgenden zwei Punkte bewusst, die von kritisch wichtiger Bedeutung sind:

  • Wir haben ein unglaubliches Maß an Kreativität, Einfallsreichtum und Anpassungsfähigkeit bewiesen, als unser Energieverbrauch jedes Jahr größer und größer wurde – es gibt keinerlei Grund zu der Annahme, dass wir bei sinkendem Energieverbrauch nicht dieselben Fähigkeiten zeigen könnten.
  • Wenn wir gemeinsam einen Plan entwickeln und früh genug handeln, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wir eine neue Form des Zusammenlebens entwickeln können, die wesentlich gemeinschaftlicher, dynamischer und naturverbundener ist als die Tretmühle der Ölabhängigkeit, die wir jeden Tag aufs Neue bewegen müssen.

Eine der ersten Aufgaben beim Start einer Energiewendeinitiative besteht sowohl für den Einzelnen als auch für das Team darin, die – realen oder eingebildeten – Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die einem Aufbruch zu neuen Ufern im Wege stehen. Wir nennen das „Die sieben Vorbehalte“.

Vorbehalt Nr. 1: Wir haben doch kein Geld …

Das ist nun wirklich kein Argument. Geldmittel sind nur ein sehr schwacher Ersatz für den Enthusiasmus und Gemeinschaftsgeist, der euch durch die ersten Stadien einer Energiewendeinitiative tragen wird. Werden Spenden gesammelt, könnten die Spender außerdem nach einem gewissen Grad an Mitbestimmung verlangen und die Initiative in eine Richtung bringen, die dem Interesse der Allgemeinheit zuwider läuft.

Wir zeigen euch, wie ihr im Verlauf eurer Aktivitäten geeignete Mittel erwirtschaften könnt. Wir reden hier nicht von Riesensummen, und eure Energiewendeinitiative wird kaum an der Börse notiert werden, aber wie der bekannte australische Ökodorf-Planer Max Lindegger vor Jahren einmal sagte, „wenn ein Projekt keinen Profit erwirtschaftet, erwirtschaftet es einen Verlust“.

„Transition Town Totnes“ wurde im 2005 ohne jede Geldmittel gegründet und finanziert sich seitdem vollständig von allein. Die Eintrittsgelder der von uns organisierten Podiumsgespräche und Filmvorführungen werden dazu verwendet, Gratis-Veranstaltungen wie die Open-Space-Debatten zu subventionieren. Ihr werdet an einen Punkt gelangen, wo für spezielle Projekte eine Finanzierung nötig wird, aber bis dahin kommt ihr schon irgendwie zurecht. Ihr müsst in dieser Hinsicht das Heft in der Hand behalten und euch von fehlenden Mitteln nicht abhalten lassen.

Vorbehalt Nr. 2: Die da oben lassen uns doch sowieso nicht …

Unter grün bewegten Aktivisten ist vielfach die Angst verbreitet, dass jede Initiative, sobald sie tatsächlich Erfolge zeitigt, von gesichtslosen Bürokraten und Wirtschaftsbossen angegriffen und abgewürgt wird. Wenn diese Angst groß genug ist, euch von jeglichem Handeln abzuhalten, wenn ihr jeden eigenen Einfluss verneint und einem imaginären „die da oben“ zuschreibt, lest ihr wahrscheinlich gerade das falsche Dokument. Die Bewegung der Energiewendestädte arbeitet demgegenüber „unterhalb der Radarschwelle“ und ist nicht auf Streit oder Feindschaft aus. Auf diese Weise haben wir es bis jetzt offenbar vermieden, den Zorn bestehender Institutionen auf uns zu ziehen.

Ganz im Gegenteil – das Bewusstsein in Wirtschaftskreisen für Fragen der Nachhaltigkeit und des Klimawandels wird täglich stärker, und ihr werdet euch wundern, wie viele Menschen, die Macht und Einfluss haben, auf eure Initiative mit Begeisterung und Inspiration reagieren und euch eher helfen, als der Energiewende Steine in den Weg zu legen.

Vorbehalt Nr. 3: Bei uns gibt es doch schon die Grünen und andere Umweltgruppen, ich will denen lieber nicht auf die Zehen treten …

Diese Fragen behandeln wir etwas ausführlicher in Schritt 3 der „12 Schritte“, aber im Wesentlichen läuft es darauf hinaus, dass ihr schon sehr viel Pech haben müsstet, damit es zu „Revierkämpfen“ kommt. Eine der Auswirkungen eurer Energiewendeinitiative besteht darin, dass die vorhandenen Gruppen ein gemeinsames, sinnvolles Ziel erhalten, und einige von ihnen werden den neuen Schwung, den ihr ins Spiel bringt, durchweg begrüßen, weil sie vielleicht selbst erste Symptome von Ausgebranntheit zeigen. Die gemeinsame Ausarbeitung eines Plans für die Senkung des Energieverbrauchs mit einem Netzwerk von bestehenden Gruppen wird deren Arbeit um eine wichtige und zielgerichtete Dimension erweitern, anstatt sie überflüssig zu machen oder abzulösen. Ihr solltet eher erwarten, dass einige davon zu euren stärksten Verbündeten werden und einen entscheidenden Faktor für den Erfolg der Energiewendeinitiative werden.

Vorbehalt Nr. 4: Hier bei uns interessiert sich doch sowieso keiner für die Umwelt…

Angesichts der apathischen Konsumgesellschaft um uns herum ist es kaum verwunderlich, dass solche Gedanken bei vielen von uns aufkommen. Bei näherem Hinsehen stellt man allerdings fest, dass gerade Leute, von denen man dies überhaupt nicht erwartet hätte, die eifrigsten Verfechter von wesentlichen Bestandteilen jeder Energiewendinitiative sind: regionale Nahrungsmittelversorgung, regionales Handwerk und regionale Kultur. Der Trick besteht darin, auf diese Menschen zuzugehen, anstatt darauf zu warten, dass sie sich von selbst melden. Sucht nach Verbündeten mit ähnlichen Interessen, und ihr werdet feststellen, dass eure Gemeinde ein wesentlich interessanterer Ort ist, als ihr gedacht hättet.

Vorbehalt Nr. 5: Es ist doch sowieso schon viel zu spät, um noch etwas zu tun …

Vielleicht ist es schon zu spät, höchstwahrscheinlich aber noch nicht. Eure Anstrengungen (und die anderer) sind daher von absolut entscheidender Wichtigkeit.

Steht euch bei eurer Arbeit nicht durch Hoffnungslosigkeit selbst im Weg – wie sagt Vandana Shiva: „Aus der Tatsache, dass wir in unsicheren Zeiten leben, folgt nicht mit Sicherheit, dass es keine Hoffnung gibt“.

Vorbehalt Nr. 6: Ich bin doch für so etwas gar nicht ausgebildet …

Also, wenn ihr das jetzt nicht macht – wer denn sonst? Es ist völlig egal, dass ihr keinen Doktorgrad in Nachhaltigkeit besitzt oder keine jahrelange Erfahrungen in Gartenbau oder Planung habt. Entscheidend ist, dass euch der Zustand eures Wohnorts nicht egal ist, dass ihr die Notwendigkeit zu handeln seht und dass ihr offen für neue Wege des Engagements seid.

Wenn es eine Stellenbeschreibung für Leute gäbe, die sich bei einer Energiewendeinitiative bewerben, könnte sie vielleicht so aussehen:

* Lebensbejahend

* Guter Umgang mit Menschen

* Grundlegende Kenntnisse der örtlichen Verhältnisse, insbesondere auch der örtlich einflussreichen Personen.

Und das ist eigentlich schon alles … Letztendlich plant ihr ja bereits zu Beginn des Prozesses euren eigenen Abgang (siehe Schritt 1), eure Rolle in diesem Stadium ist also die eines Gärtners, der den Boden für den geplanten Garten vorbereitet, und wenn ihr lange genug dabeibleibt, könnt ihr mit ansehen, wie er wächst.

Vorbehalt Nr. 7: Mir fehlt einfach die Energie für all das!

Goethe hat einmal geschrieben: „Das Mögliche soll der Entschluss beherzt sogleich beim Schopfe fassen. Er will es dann nicht fahren lassen und wirket weiter, weil er muss!“ Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies auf jeden Fall auf den Start einer Energiewendeinitiative zutrifft. Die Vorstellung, eure Stadt (eure Metropole, euer Dorf, euer Tal oder eure Insel) auf die Ära nach dem Öl vorzubereiten, mag euch den Atem rauben, aber während des Voranschreitens einer Energiewendeinitiative kommt es zu einer Freisetzung von Energie, die unaufhaltsam ist.

Möglichweise seid ihr überwältigt von der Riesenmenge Arbeit und dem hohen Grad an Komplexität, aber ihr werdet immer mehr Unterstützung finden. Tatsächlich haben viele Aktivisten erstaunt berichtet, wie während des ganzen Prozesses offenbar immer die richtigen Leute zur richtigen Zeit auftauchten. Wenn man sich diesem Mut anvertraut, wenn man den Quantensprung von „Warum macht eigentlich niemand etwas?“ zu „Lasst uns etwas machen!“ wagt, dann erwächst daraus eine enorme Energie, die den Prozess weiter vorantreibt.

Nicht selten hat man beim Engagement für die Umwelt das Gefühl, ein kaputtes Auto bergaufwärts zu schieben: eine harte Plackerei, die einem niemand dankt. Eine Energiewendeinitiative ist wie die anschließende Fahrt bergab – das Auto wird schneller und schneller, und man hat Mühe, überhaupt Schritt zu halten. Wenn ihr ihm erst einmal einen Schubs gegeben habt, rollt es wie von den selbst den Berg hinunter. Das soll nicht heißen, dass man nicht manchmal hart arbeiten muss – aber so gut wie immer macht diese Arbeit großen Spaß.

1. Bildung eines provisorischen Vorstands mit automatischer Rücktrittsregelung

Zunächst wird ein Kernteam gebildet, das während der Anfangsphase des Projekts als dessen treibende Kraft fungiert. Wir empfehlen, dass ihr den provisorischen Vorstand mit der Zielvorgabe gründet, die Initiative durch die Phasen 2 bis 5 zu bringen, aber von Anfang an vereinbart, dass die Mitglieder zurücktreten, wenn sich mindestens vier Untergruppen (siehe Schritt 5) gebildet haben. Dann sollte der Vorstand durch Vertreter aus diesen Untergruppen neu besetzt werden. Dazu ist ein gewisser Grad an persönlicher Bescheidenheit und Zurückhaltung erforderlich, aber es ist enorm wichtig, damit der letztendliche Erfolg der Initiative nicht von Einzelpersonen abhängt. Am Ende sollte der Vorstand mit jeweils einem Vertreter jeder Untergruppe besetzt sein.

2. Bewusstseinsbildung

In dieser Phase müsst ihr herausfinden, wer eure Hauptverbündeten sind, damit beginnen, ein Netz wichtiger Beziehungen zu knüpfen, und die Allgemeinheit auf den Start eurer Energiewendeinitiative vorbereiten.

Um einen sinnvollen Energiewende-Aktionsplan aufstellen zu können, müssen die Mitwirkenden die potenziellen Auswirkungen sowohl des Ölfördermaximums als auch des Klimawandels verstehen – Ersteres erfordert eine Stärkung der lokalen Autonomie und Widerstandsfähigkeit, Letzteres die Verringerung unseres Kohlenstoff-Fußabdrucks.

Öffentliche Vorführungen wichtiger Filme („Eine unbequeme Wahrheit“, „Der Ölcrash“) zusammen mit einer nachfolgenden Podiumsdiskussion, bei der „Experten“ Fragen beantworten, sind sehr effektiv.

Vorträge von Experten zu den Themen „Klimawandel“, „Ölfördermaximum“ und „lokale Lösungen“ können eine beflügelnde Wirkung haben. Artikel in der örtlichen Presse, Interviews im Lokalradio, Vorträge für bestehende Gruppen, Vereine oder Schulklassen sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets „Bewusstseinsbildung“.

3. Grundlagenarbeit

In dieser Phase geht es darum, die Beziehungen zu vorhandenen Organisationen und Aktivisten zu verstärken, um ihnen klarzumachen, dass die Energiewendeinitiative ihre bisherigen und zukünftigen Anstrengungen mit einbeziehen möchte, um zu einer neuen Sichtweise unserer Zukunft zu gelangen. Zollt ihrer Arbeit die angemessene Anerkennung und zeigt ihnen, dass sie eine wichtige Rolle zu spielen haben.

Erläutert ihnen auf prägnante und klar verständliche Weise das Ölfördermaximum, seine Bedeutung, seine Beziehung zum Klimawandel, welche Folgen sich daraus für euer Gemeinwesen ergeben und was die wesentlichen Herausforderungen sind. Orientiert euch dabei an der Fragestellung, wie eine Energiewendeinitiative als Katalysator dienen kann, um die Allgemeinheit dazu zu bringen, nach Lösungen zu suchen und über Selbsthilfestrategien auf lokaler Ebene nachzudenken.

4. Der große offizielle Startschuss

Die in dieser Phase durchgeführte Veranstaltung ist ein wichtiger und denkwürdiger Meilenstein, mit dem das Erwachsenwerden des Projekts markiert wird. Sie ist der endgültige Schritt in die Öffentlichkeit, mit dem neuer Schwung für die Bewältigung der weiteren anstehenden Aufgaben gesammelt und die Entschlossenheit der Gemeinschaft zum Handeln gefeiert wird.

Was die zeitliche Planung angeht, denken wir, dass 6 Monate bis ein Jahr nach der ersten Filmvorführung in der Phase der Bewusstseinbildung in etwa der richtige Zeitpunkt sein müsste.

Die offizielle Startveranstaltung von Transition Town Totnes wurde im September 2006 nach ungefähr 10 Monaten voller Gespräche, Filmvorführungen und Veranstaltungen abgehalten.

Was den Inhalt der Veranstaltung angeht, sollte der Schwerpunkt weiter auf der möglichst schnellen Aufklärung über das Ölfördermaximum und den Klimawandel liegen, aber im Zeichen eines Aufbruchs zu neuen Ufern, nicht durchwirkt von Weltuntergangsstimmung.

Ein inhaltlicher Bestandteil, der unserer Erfahrung nach wirklich gut funktioniert, ist ein Vortrag über die praktischen und psychologischen Hemmnisse bei der Änderung persönlicher Verhaltensweisen, denn genau darum geht es ja letztlich beim einzelnen Menschen.

Die Veranstaltung muss nicht auf Diskussionen und Vorträge beschränkt sein, genauso dazugehören können Musik, Essen, Tanz, Lesungen oder was auch immer euren Willen zum Aufbruch in dieses gemeinsame Abenteuer am besten widerspiegelt.

5. Bildung von Untergruppen

Ein nicht unwesentlicher Teil der Ausarbeitung eines Energiewende-Aktionsplans besteht darin, die kreativen Kräfte eures Gemeinwesen so weit auszuschöpfen wie möglich. Dafür ist es von entscheidender Wichtigkeit, eine Anzahl kleinerer Gruppen zu bilden, die sich auf spezielle Aspekte des Prozesses konzentrieren. Jede dieser Gruppen wird ihre eigenen Methoden und Arbeitsschwerpunkte entwickeln, ohne dabei den Rahmen des Gesamtprojekts zu verlassen.

Idealerweise sollte es Untergruppen für alle Aspekte geben, die einen Einfluss auf die Erhaltung und das Gedeihen eures Gemeinwesens haben. Dazu zählen: Ernährung, Abfall, Energie, Bildung, Jugend, Wirtschaft, Transport, Wasserversorgung, Kommunalverwaltung.

Jede der Untergruppen untersucht ihr Arbeitsgebiet auf die besten Methoden, eine Stärkung der lokalen Autonomie und Widerstandsfähigkeit sowie Verringerung des Kohlenstoff-Fußabdrucks zu erreichen. Die erarbeiteten Lösungen bilden das Rückgrat des Energiewende-Aktionsplans.

6. Einsatz der Open-Space-Technik

Wir haben die Erfahrung gemacht, das die Open-Space-Technik eine sehr effiziente Möglichkeit bietet, die allgemeinen Versammlungen einer Energiewendeinitiative zu organisieren.

Theoretisch dürften diese Versammlungen eigentlich gar nicht funktionieren. Eine große Zahl von Menschen trifft sich, um ein bestimmtes Thema oder Problem zu besprechen, und es gibt weder Tagesordnung, noch Zeitplan, noch offensichtliche Versammlungsleiter, noch Redezeitbeschränkungen.

Trotzdem ist es ist uns gelungen, Open-Space-Veranstaltungen zu den Themen Ernährung, Energie, Wohnungswesen und Psychologie des Wandels abzuhalten. Am Ende jeder Versammlung hatten alle ihre jeweiligen Anliegen vorgebracht, es war ein umfangreiches Protokoll entstanden und bereits in lesbare Form gebracht, man hatte viele Beziehungen geknüpft, und es waren jede Menge Ideen angesprochen und Zukunftsvorstellungen entwickelt worden.

Grundlegende Informationen zu Open Space findet ihr in „Open Space Technology – Ein Leitfaden für die Praxis“ (Klett-Cotta 2001). Eine größere Bandbreite ähnlicher Konferenztechniken wird im „Change Handbook – Zukunftsorientierte Großgruppen-Interventionen“ von Peggy Holman und Tom Devane (Carl-Auer-Systeme 2002) vorgestellt.

7. Zweckmäßige und öffentlichkeitswirksame Manifestierungen des Projekts

Euer Projekt darf auf keinen Fall in irgendeiner Form den Eindruck erwecken, es handele sich nur um einen Gesprächsclub, in dem Leute herumsitzen und Wunschzettelchen schreiben. Schon in einem frühen Stadium der Projektentwicklung braucht ihr deswegen zweckmäßige und öffentlichkeitswirksame Manifestierungen des Projekts in eurem Gemeinwesen. Dadurch wird ein signifikant besserer Eindruck des Projekts auf die Allgemeinheit und eine höhere Bereitschaft zur Mitarbeit erreicht.

Während der frühen Phasen muss man hier möglichst umsichtig vorgehen. Einerseits müsst ihr der Welt zeigen, dass ihr Fortschritte macht, dabei aber Projekte vermeiden, die im späteren Energiewende-Aktionsplan keinen Platz mehr haben werden. Bei Transition Town Totnes wurde zum Beispiel von der Gruppe „Ernährung“ ein Projekt unter dem Namen „Totnes – Nusshauptstadt Großbritanniens“ gestartet, bei dem es darum geht, in Totnes so viele Bäume und Sträucher mit essbaren Nussfrüchten anzupflanzen wie möglich. Unter Mithilfe des örtlichen Bürgermeisters haben wir unlängst mehrere Bäume im Stadtzentrum gepflanzt und dabei eine Riesen-Öffentlichkeitswirkung erzielt (siehe hier).

8. Großes Schulungsprogramm für alte Kulturtechniken

Wenn wir dem Ölfördermaximum und dem Klimawandel adäquat begegnen wollen, indem wir unseren Energieverbrauch senken und regionale Wirtschafts- und Lebensweisen stärken, benötigen wir viele Fähigkeiten, die unsere Großeltern noch ganz selbstverständlich beherrschten. Einer der nützlichsten Bestandteile einer Energiewendeinitiative besteht in der Umkehr des „Großen Verlernens“ der letzten vierzig Jahre, indem Schulungen für eine Reihe dieser Fähigkeiten angeboten werden.

Nachforschungen unter den älteren Mitbewohnern in euren Gemeinden sind sehr aufschlussreich – ihre Lebenserfahrung reicht in die Zeit vor der Wegwerfgesellschaft zurück, und sie wissen genau, wie eine Gesellschaft aussieht, die weniger Energie zur Verfügung hat. Mögliche Themen für die Schulungen sind: Reparaturarbeiten, Kochen, Fahrradwartung, Naturbau, Dachstuhlisolierung, Färben, Kräuterkunde, Gartenbau, Energiesparen im Haushalt, Backen mit Sauerteig, Gemüseanbau (die Liste ist mehr oder weniger unendlich).

Euer großes Schulungsprogramm für alte Kulturtechniken gibt den Teilnehmern Mittel an die Hand, mit deren Hilfe sie Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten gewinnen können, um praktische Ziele zu erreichen und gemeinsam mit anderen Probleme zu lösen. Sie werden auch die Erfahrung begrüßen, dass Lernen wirklich Spaß machen kann.

9. Aufbau eines guten Drahts zur örtlichen Verwaltung

Wie hoch auch immer die Wellen sind, die eure Energiewendeinitiative anfänglich schlägt, wie viele praktische Projekte ihr auch in Gang bringt und wie toll auch immer euer Energiewende-Aktionsplan am Ende aussehen wird – solange ihr keine produktive Beziehung zur örtlichen Verwaltung aufgebaut habt, wird das alles keine allzu großen Auswirkungen haben. Ob es nun um Planungsfragen, Hilfe bei der Finanzierung oder das Anknüpfen wichtiger Kontakte geht, die Verwaltung muss mit an Bord sein. Entgegen euren Erwartungen könntet Ihr sogar die Erfahrung machen, dass ihr dabei offene Türen einrennt.

Wir untersuchen gerade, ob wir den Energiewende-Aktionsplan für Totnes nicht so formulieren können, dass er ein ähnliches Format aufweist wie der aktuelle Stadtentwicklungsplan. Vielleicht sitzen eines Tages die Beauftragten für die Gemeindeplanung an einem Tisch und haben zwei Dokumente vor sich: einen herkömmlichen Gemeinde- oder Stadtentwicklungsplan und einen hervorragend ausgearbeiteten und präsentierten Energiewende-Aktionsplan. Stellt euch vor, es ist 2010, und der saudische Ölminister verkündet überraschend, dass die Ölförderquote seines Landes von nun an nur noch absinken wird und das weltweite Ölfördermaximum dadurch bereits eingetreten ist. Die Planer schauen von einem Dokument zum anderen und entscheiden schließlich, dass nur der Energiewende-Aktionsplan die Antworten enthält, die für eine Bewältigung der zukünftigen Herausforderung geeignet sind. Und je mehr man sich mit diesem Plan beschäftigt, desto größer wird der Drang, dass offizielle Dokument in den Papierkorb zu schieben (man kann ja mal träumen!).

10. Ehre den Alten

Für diejenigen von uns, die in den 1960ern geboren wurden, als die vom billigen Öl befeuerte Megaparty bereits im vollem Gange war, ist es sehr schwer, sich ein Leben mit weniger Öl vorzustellen. Jedes Jahr unseres Lebens (mit Ausnahme der Ölkrisen in den 70ern) zeichnete sich dadurch aus, dass mehr Energie verbraucht wurde als im vorangegangenen Jahr.

Um uns eine Gesellschaft mit niedrigerem Energieverbrauch überhaupt vorzustellen zu können, müssen wir solche Menschen in die Bewegung integrieren, die sich an den Übergang zum Zeitalter des billigen Öls noch persönlich erinnern können, insbesondere an die Jahrzehnte von 1930 bis 1960.

Ihr dürft zwar auf keinen Fall in welcher Form auch immer den Eindruck erwecken, ihr würdet für ein „Zurück“ zu irgendwelchen früheren Zeiten eintreten, aber man kann trotzdem viel daraus lernen, wie die Dinge früher gemacht wurden, welche unsichtbaren Bande die Gesellschaft zusammenhielten und wie der Alltag aussah. Eine Beschäftigung mit diesen Fragen kann euch jede Menge Aha-Effekte verschaffen, und ihr werdet eine sehr viel stärkere Beziehung zu dem Ort finden, für den ihr die Energiewendeprojekte entwickelt.

11. Lasst den Dingen ihren Lauf …

Ihr habt zwar wahrscheinlich am Anfang eurer Energiewendeinitiative eine klare Vorstellung davon, wohin der Zug gehen soll, aber irgendwann wird er von selbst seine Richtung ändern. Wenn ihr versucht, an dieser ursprünglichen Vorstellung festzuhalten, verschwendet ihr nur euere Energie und bremst den Zug letztendlich wieder. Eure Rolle besteht nicht darin, auf alle Fragen die richtige Antwort zu wissen, sondern als Katalysator für die Gemeinde zu dienen, damit diese ihre eigenen Vorstellungen über die Energiewende entwickeln kann.

Konzentriert euch auf die Schlüsselkriterien der Planung – die Stärkung der lokalen Autonomie und Widerstandsfähigkeit sowie die Verringerung des Kohlenstoff-Fußabdrucks – und schaut weiterhin einfach zu, wie die kreativen Kräfte eures Gemeinwesens eine Lösung entwickeln, die ebenso umsetzbar wie zweckmäßig und hochinnovativ ist.

12. Aufstellung eines Energiewende-Aktionsplans

Jede Untergruppe sollte am Ende des Prozesses praktische Maßnahmen entwickelt haben, die zur Stärkung der lokalen Autonomie und Widerstandsfähigkeit sowie der Verringerung des Kohlenstoff-Fußabdrucks führen.

All diese Maßnahmen bilden zusammen den Energiewende-Aktionsplan. In diesem Dokument manifestieren sich die kreativen Kräfte eures Gemeinwesens, um dessen Zukunft angesichts der Bedrohungen durch Ölfördermaximum und Klimawandel zu gestalten.

Bis jetzt haben wir in Totnes viele praktische Aktionen durchgeführt. Alles in allem ist das aber nur ein kleiner Bruchteil der umfassenden Pläne und Initiativen, die zurzeit innerhalb unserer Gemeinde ausgearbeitet werden.

Was den zeitlichen Rahmen von Energiewende-Aktionsplanen angeht, zitieren wir hier aus einer Präsentation, die in Glastonbury anlässlich des Gründungstreffens der dortigen Energiewendeinitiative im April 2007 abgehalten wurde:

„Ihr fragt euch vielleicht, welchen zeitlichen Rahmen ein Energiewende-Aktionsplan abdeckt. Da gibt es keine wirklichen Richtlinien – jedes Gemeinwesen muss den Zeitrahmen wählen, der für die jeweiligen Umstände geeignet ist. Kinsale hat sich für 15 Jahre entschieden, Lewes für 20.

Wenn ihr unbedingt genauere Zeitangaben und Daten haben wollt, habe ich darauf folgende Antwort:

Wenn ich mir ansehe, wie viel Energie bereits darin investiert wurde, das heutige Treffen zu organisieren, und dass jeder von uns seinen Samstag geopfert hat und wegen dieser drängenden Fragen hierher gekommen ist, wenn ich an all die tollen Aktionen denke, die von den bestehenden Gruppen bereits gemacht wurden und die hoffentlich durch eine umfassendere Energiewendeinitiative integriert und neubelebt werden, dann muss ich sagen, dass die Umsetzung des Plans bereits begonnen hat.

Und wenn ich mir ansehe, was wir noch alles tun müssen, um Gemeinwesen zu schaffen, von denen wir annehmen können, dass unsere Enkel und deren Enkel gut in ihnen aufwachsen werden, dann wird diese Umsetzung nicht aufhören, so lange wir leben …“

Nebenbei bemerkt hat die Keimzelle eines provisorischen Vorstands am Ende dieses Tages in Glastonbury tatsächlich beschlossen, das Modell der Energiewendestädte einzusetzen, um ihre Stadt in eine Zukunft mit weniger Energie und größerer lokaler Autonomie zu führen.

  1. Ein Bewusstsein für das Ölfördermaximum und den Klimawandel als die wichtigsten beiden Triebkräfte für die Energiewende (in Satzung oder Richtlinien aufzunehmen)
  2. Eine Gruppe von 4-5 Menschen, die bereit sind Führungsrollen zu übernehmen (nicht nur der grenzenlose Enthusiasmus einer Einzelperson)
  3. Mindestens zwei Mitglieder des Kernteams, die bereit sind, zu Beginn des Prozesses an einer zweitägigen Schulung teilzunehmen. Zunächst werden diese Schulungen in Totnes abgehalten, aber im Laufe der Zeit sollen sie auch in anderen Regionen oder Ländern angeboten werden. Die Energiewendeschulung kann man derzeit nur in Großbritannien machen – wir arbeiten dran.
  4. Eine potenziell gute Beziehung zur örtlichen Verwaltung
  5. Ein grundlegendes Verständnis der 12 Schritte auf dem Weg zur Energiewendestadt
  6. Die Bereitschaft, bei Bedarf um Hilfe zu bitten
  7. Die Verpflichtung, die Internetpräsenz der Energiewendeinitiative laufend aktuell zu halten –­ entweder über das Wiki (gemeinsamer Arbeitsbereich im Internet, den wir euch zur Verfügung stellen werden) oder über eine eigene Webseite
  8. Die Verpflichtung, regelmäßig Beiträge zum „Transition Towns“-Blog zu leisten (Achtung: Welt schaut zu)
  9. Die Verpflichtung, nach dem Start der Initiative für mindestens zwei andere Gemeinden in der Nähe, in denen es ähnliche Pläne gibt, eine Präsentation zu machen – einen Vortrag der Sorte „Das und das haben wir gemacht“ oder „So war das für uns“
  10. Die Verpflichtung, im Netzwerk der anderen „Transition Town“-Energiewendestädte mitzuarbeiten
  11. Die Verpflichtung, mit benachbarten Energiewendegemeinden zusammenzuarbeiten
  12. Minimale Interessenkonflikte im Kernteam
  13. Die Verpflichtung, das Energiewende-Netzwerk beim Beantragen nationaler oder internationaler Fördergelder zu unterstützen. Um regionale Fördergelder muss sich jede Initiative selbst kümmern.
  14. Die Verpflichtung, in der gesamten Initiative so viele Menschen wie möglich einzubeziehen
  15. Die Erkenntnis, dass zwar wahrscheinlich der gesamte Landkreis oder das gesamte Bundesland die Energiewende nötig hat, aber jeder in seiner eigenen Gemeinde anfangen muss. Möglicherweise führt die Entstehung einer Vielzahl von Energiewende-Gemeinden in der Umgebung dazu, dass irgendeine Art von zentraler Koordinierung eingeführt werden muss, aber das muss sich mit der Zeit entwickeln, und es kann nicht erzwungen werden. (Dieser Punkt wurde hinzugefügt, da es verschiedene Fälle gab, bei denen die Aktivisten gleich ihre ganze Region zur Energiewende bringen wollten statt ihre eigene Gemeinde.)
    • Sofern außerordentliche Umstände die Einrichtung einer zentralen Koordinierungs- oder Intitiativstelle bedingen (derzeit in Bristol, Forest of Dean, Brighton & Hove), muss eine solche Stelle sicherstellen, dass die vorliegenden Kriterien für alle Initiativen gelten, die sich innerhalb der betreffenden Region bilden.
    • Auf Koordinierungs- oder Intitiativstellen treffen weitere Kriterien zu, die persönlich besprochen werden sollten.
  16. Und zu guter Letzt empfehlen wir noch, dass mindestens ein Mitglied des Kernteams einen Permakultur-Gestaltungskurs mitgemacht haben sollte … offenbar macht das wirklich einen gewissen Unterschied aus.